REZENSION // Mirage: Die Schattenprinzessin – Somaiya Daud

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MIRAGE – DIE SCHATTENPRINZESSIN
SOMAIYA DAUD
HEYNE FLIEGT VERLAG

In einer fernen Welt: Amanis Heimatplanet Cadiz ist seit Langem grausam unterdrückt vom Volk der Vath, das aus einer fremden Galaxie gekommen ist. Ausgerechnet am Festtag von Amanis Erwachsenwerden tauchen plötzlich Kampfroboter auf und entführen sie an den Hof des Vath-Königs. Als Amani dessen einzige Tochter sieht, versteht sie schlagartig, warum: Sie ähnelt Prinzessin Maram wie ein eineiiger Zwilling. Der perfide Plan: Die Prinzessin ist allgemein verhasst, also soll Amani in gefährlichen Situationen als ihr Double einspringen. Jeder Versuch, sich der tödlichen Aufgabe zu entziehen, wird im Keim erstickt. Amani ist verzweifelt – bis sie den ebenso gutaussehenden wie klugen Prinzen Idris trifft. Er scheint als einziger zu sehen, dass die Prinzessin verändert ist. Doch Idris ist niemand anderes als Marams Verlobter, und je näher Amani ihm kommt, desto gefährlicher wird ihr Spiel mit dem Feuer.


R E Z E N S I O N

Aufmerksam geworden bin ich durch das faszinierende Cover. ‚Mirage‘ ist eine Trilogie der Autorin Somaiya Daud. ‚Die Schattenprinzessin‘ ist der erste Band dieser Reihe.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Er ist sehr leicht und locker und ich kam direkt zu Beginn schon sehr gut in die Story rein.
Die Welt rund um Amani – der Protagonistin, die Galaxien, all das erdrückt erstmal und ich brauchte ein wenig, um mich erstmal überall reinzufuchsen. Ist dies aber erstmal geschehen, blickt man in dem orientalisch angehauchten Setting ganz gut durch.
Somajya Daud schreibt auf jeden Fall sehr bildhaft und das Kopfkino wird beim Lesen angeregt.

Die junge Protagonistin Amani lebt als Bauerntochter in einem Dorf auf dem Planeten Cadiz, ihrem Heimatmond.
Amani zählt zu den Protagonistinnen mit denen ich anfängliche Probleme hatte.
Ihr Verhalten missfiel mir des öfteren und sie wirkte ungläubig. Erst im Laufe der Geschichte wurde ich so langsam mit ihr warm.
Welchen Charakter ich hingegen sehr mochte, war Idris, der Prinz der Prinzessin Maram versprochen ist. Er ist bodenständig und klug, ein absoluter Charmeur. Idris ist definitiv mein Liebling im Buch.

Die Handlung wurde – gerade im Mittelteil – etwas langatmig. Es gab die ein oder andere seichte Stelle, die gerne etwas peppiger hätte gestaltet werden können.
Generell hat mir auch der WOW-Effekt gefehlt. Ich hatte einen größeren Science-Fiction-Anteil erwartet.

‚Mirage – Die Schattenprinzessin‘ ist zwar kein Pageturner, allerdings wird man hier mit ein paar angenehmen Lesestunden bereichert. Wer über ein paar ruhigere Stellen hinwegsehen kann, ist mit dem Buch gut bedient.

Ein Kommentar zu „REZENSION // Mirage: Die Schattenprinzessin – Somaiya Daud

  1. Hallo Jessica,

    dieses Buch war nach Erscheinen relativ viel vertreten, mittlerweile aber wie so viele Neuerscheinungen kaum noch. Ich habe es damals auf die Wunschliste gesetzt, weil ich die Idee und das World Building ziemlich interessant fand, und hab mittlerweile angefangen, diese Entscheidung wieder infragezustellen, aber deine Rezension bestärkt mich wieder darin. Obwohl ich das Gefühl habe, dass viele nicht hundertrpozentig überzeugt waren. ^^

    Liebe Grüße
    Dana von Buchtraumwelten

    Liken

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