REZENSION // Das kalte Reich des Silbers – Naomi Novik

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Das kalte Reich des Silbers – Naomi Novik

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte…


 

R E Z E N S I O N

Aufgrund des tollen Covers, des Titels und des Klappentextes habe ich eine schöne magische Story erwartet.
Meine Meinung gibt es jetzt:

Leider kam ich nur sehr schwer in die Geschichte rein. Der Beginn war zäh und schleppend und ich habe mir des öfteren die Frage gestellt, wann es denn nun richtig losgeht.
Es gibt Bücher, die starten wie ein bombastisches Feuerwerk und es gibt Bücher, deren Anfang eine Wirkung wie eine kleine Wunderkerze hat. Leider ist letzteres hier der Fall – so hart es klingt. Sehr, sehr schade!

Bevor die tatsächliche Handlung begann, vergingen dutzende Seiten, alles plätscherte vor sich hin, es wurden Dinge ausgiebig beschrieben die unwichtiger nicht sein konnten und generell wirkten die Charakter extrem nüchtern und gefühlskalt auf mich und so, als ob sie nicht komplett ausgearbeitet sind.
Mir fiel es sehr schwer, das Buch nicht vorzeitig abzubrechen. Da ich dies so ungerne mache, gab ich mir ab und an einen kleinen Ruck.

Ein weiteres Problem hatte ich mit dem stetigen Wechsel der Perspektiven. Teilweise wurde die Story von jetzt auf gleich in nahtlosem Übergang aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt. In der zweiten Hälfte des Buches switchte die Handlung plötzlich zwischen etwa einem halben Dutzend Charaktern hin und her.
Für meinen Geschmack war das zu viel Wechseln auf einmal und sorgte nur für einen gestockten Lesefluss und unnötige Verwirrung, weil man erstmal damit beschäftigt ist herauszufinden, welcher Charaktere gerade an der Reihe ist.

Zum Ende hin habe ich ehrlicherweise nur noch die Seiten grob überflogen und teilweise übersprungen.
Das Ende war okay und ein soweit guter Abschluss.

‚Das kalte Reich des Silbers‘ hat mich arg enttäuscht. Die Storyidee war richtig vielversprechend und hatte viel Potenzial. Allerdings passte hier einfach nichts zusammen.
Dies war mein erstes Buch von Naomi Novik und – nach aktuellem Stand – auch mein letztes der Autorin.

Ein Kommentar zu „REZENSION // Das kalte Reich des Silbers – Naomi Novik

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