REZENSION // Rayne: Die Macht der Schatten – Rachel Crane

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RAYNE – DIE MACHT DER SCHATTEN • RACHEL CRANE

Wenn der Schweifstern die Nacht erhellt, wird sich die Finsternis erheben…
Als Tochter des Königs kennt Rayne keine Sorgen. Doch dann fällt ihre Mutter nach einem Angriff in einen todesähnlichen Schlaf und nicht einmal Raynes Magie kann ihr helfen. Schnell muss Rayne erkennen, dass die Angreifer nun hinter ihr her sind – dunkle Kreaturen, die vor nichts zurückschrecken, um an ihr Ziel zu gelangen. Nur mithilfe von Skandar, dem in Ungnade gefallenen Bruder ihres Verlobten, gelingt ihr die Flucht. Als klar wird, dass der Gegner weit mächtiger ist, als Rayne für möglich gehalten hätte, muss sie sich entscheiden: Setzt sie das Königreich und das Leben ihrer Mutter aufs Spiel oder vertraut sie einem Mörder und nimmt an Skandars Seite den Kampf gegen die Schatten auf?


 

REZENSION

Ein kleiner Hinweis vorweg:
Wie mir im Vorfeld gar nicht bewusst war, ist ‚Rayne – Die Macht der Schatten‘ eine Fortsetzung. Bereits vor einigen Jahren ist ‚Elathar‘ erschienen.
Wer mag, liest das Buch vorher, allerdings startet ‚Rayne‘ mit einem Prolog, in dem die Geschehnisse aus ‚Elathar‘ kurz aufgefasst werden.
Beim Lesen kam ich soweit gut klar, ohne dass mir groß Informationen gefehlt hatten.

Bei Büchern, bei denen ich zu Beginn schwer reinkomme, muss ich oft über meinen Schatten springen, um durchzuhalten. Auch hier haben die ersten Seiten ein wenig Willenskraft gefordert, doch danach wurde es deutlich besser und der Spannungsbogen hat mich gepackt.
Zur Mitte hin ließ er wieder etwas nach, doch Richtung Ende wurde es wieder richtig gut!

Unsere Protagonisten Rayne und Skandar waren mir beide soweit sehr sympathisch. Rayne ist 17 jung, Prinzessin einer magischen Welt. Allerdings nicht typisch klischeehaft, sondern sehr kampfbereit und mutig.
Was mir an ihr richtig gut gefallen hat, ist, dass sie sich nicht blind ins nächste Abenteuer stürzt, sondern erstmal das Köpfchen anstrengt und abwägt. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn sich die Charaktere in Büchern ohne nachzudenken immer mehr ins nächste Problem reiten und dann das Theater losgeht.
Auch wenn Rayne sehr stur sein kann, hat hat sie ihr Herz am rechten Fleck und steht des öfteren für andere ein.
Skandar wird seit Jahren vom Königreich verabscheut. Im Kindesalter tötete er einen seiner Brüder im Schlaf und ist seitdem mit Hass gesegnet. Rayne hingegen hat ihre Vorurteile ihm gegenüber schnell beiseite gelegt und macht ihm trotz seiner eher dunklen Vergangenheit keine Vorwürfe.
Skandar wirkt in der Geschichte zwar wie ein klassischer Bad Boy, doch finde ich seine Art und seinen Charakter sehr faszinierend.

Da ich von Rachel Crane zuvor kein Buch kannte, war ich gespannt, wie mir der Schreibstil gefallen würde.
Soweit war er flüssig, bildhaft, aber nicht zu detailliert und ohne Logikfehler.
Einzig allein der etwas zähe Zwischenteil hat mich gestört, hier wäre etwas mehr Dynamik klasse gewesen.

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