Blogplaner – Wie plane ich am Besten?

BLOGGER JOURNALWie plane ich meinen Blogkram? Wie behalte ich die Übersicht über Anfragen, Rezensionsexemplare & Co.?


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Rezensionsexemplare, Anfragen an Verlage, Challenges, Neuerscheinungen und und und… All die Sachen kann ich mir nie im Leben merken, also musste eine Gelegenheit her, wie ich eine Übersicht über meinen Blogkram bekomme.
Wenn man am Anfang des Bloggens steht, geht das alles vielleicht noch mit einer losen Zettelwirtschaft. Da ich aber in der Hinsicht sehr organisiert bin und alles an einer Stelle haben möchte, plane ich alle blogschen Dinge sehr penibel in meinem schlauen Buch. Dort steht wirklich alles drin, was wichtig ist. Wer seinen Blog schon eine Weile führt, dem kann ich eine organisatorische Lösung nur ans Herz legen. Man verliert irgendwann sonst einfach komplett den Überblick.

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Als erstes solltet ihr euch die Frage stellen, mit welchem System ihr arbeiten möchtet.
Die zwei dafür, wie ich finde, am geeignetsten Möglichkeiten sind Ringsysteme (Filofax, Websters Page, No-Name, etc.)  oder das ganz klassische Notizbuch.
Mit einem solchen plane ich im Moment. Eine zeitlang war ich auch auf dem Ringplanertrip. Das Problem war irgendwann einfach, dass mir die genutzte Personalgröße (9,5 x 17 cm) zu klein war/wurde und ich nicht den Platz hatte, um mich richtig auszulassen. Klar, ich hätte auch einfach eine Nummer größer nehmen können – also A5, aber die Größe bezeichnet das Papier im Planer, der Planer selbst ist dann nochmal ein ganzes Stück größer. So groß, dass er dann nicht mehr handtaschentauglich ist. Und der Sinn liegt ja nicht darin, dass er nur Zuhause bleibt. Ich möchte schließlich auch unterwegs planen können und den Überblick behalten.

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Also war die nächste Möglichkeit, es mit einem Notizbuch in A5  zu probieren. Da ist das Papier in besagter Größe und das „drumherum“ auch. Diesmal also handtaschengeeignet.
Ein Nachteil beim Notizbuch ist, dass die Blätter fest sind und sich nicht austauschen lassen, wie bei einem Ringplaner. Wenn man mit einer Seite also nicht zufrieden ist, oder etwas ergänzen möchte, wird es etwas schwieriger. Damit habe ich mich aber jetzt abgefunden. Ich kritzle meine Ideen einfach auf einem Schmierzettel vor und übertrage sie dann ins Notizbuch und plane im Vorfeld direkt genügend Platz ein, falls ich etwas erweitern möchte.

Wenn man sich für ein System entschieden hat, gehts weiter: Wie gehe ich jetzt vor, wie fange ich an zu planen? Das System selber, ist für die Planung in dem Sinne nicht wichtig. Eure Listen, etc. erfüllen ja trotzdem den gleichen Zweck.
Ich habe mich für eine abgeschwächte Version des sogenannten Bullet Journal entschieden. Das Bullet Journaling ist vielseitig, praktisch und gleichzeitig noch hübsch anzusehen. Das tolle daran ist einfach, dass ihr euch mit euren Ideen komplett auslassen könnt, so wie es für euch am angenehmsten und sinnvollsten ist.
Zur Erklärung, was denn Bullet Journal eigentlich bedeutet:

„Ein Bullet Journal (BuJo) ist ein Notizbuch, in dem du alles, was du zu tun / was du vor hast und was dich beschäftigt, einträgst. […] Quelle: Karen Unfug

Heißt also, dass man so all seine Ideen, Aufgaben, Ziele, usw. – einfach alles was wichtig ist – aus dem Kopf bekommt und (auf Papier) festhällt. Und das auch noch auf eine kreative Art und Weise.

Was baut man am besten in den Planer ein? Alles, was ihr braucht! Macht Listen, Tracker, etc. für das, was ihr festhalten wollt. Da gibt es keine Vorgaben. Tobt euch aus!
Bei mir findet man beispielsweise folgendes:
• Kalender (für die Beitragsplanung)
• Dailey-Tracker (täglich posten)
• offene Beiträge
• Rezensionsexemplare
• Anfragen
• Neuerscheinungen der nächsten Monate
• Neuzugänge der einzelnen Monate
• Challenges, Leserunden, etc.
• Tracker für Facebook, Instagram und WordPress
• Kooperationen
• Ideen
• viel Platz für Notizen oder weitere Listen & Co.

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Natürlich gibt es noch viele andere Dinge, die ihr eintragen und aufschreiben könnt: Eine Übersicht über eure geschriebenen Rezensionen, eure Wunschliste, Kontaktdaten (bspw. von Verlagen), Statistiken und und und…

Ich habe im Moment alles was ich brauche. Aber wie gesagt, sollte es noch etwas geben, kann ich mein BuJo jederzeit erweitern.

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Solltet ihr mehr der Fan eines Ringplaners sein und ihr habt keine Lust, die Seiten selber zu gestalten, gibt es im Internet zahlreiche Downloadmöglichkeiten (darunter massenhaft Freebies  – also kostenlose Dateien)  fertiger Listen in den verschiedensten Designs und Planergrößen.
Das Ringsystem hat seine Vorteile, keine Frage.
Jeder muss aber selber herausfinden, welches System am ehesten zu einem passt. Das funktioniert am Besten durch Ausprobieren.
Schnappt euch Notizbuch, Lineal und Stift, besorgt euch einen Ringplaner (es gibt sehr günstige Ringbuchplaner im Internet) oder sucht euch Ideen für eine andere Blogplanermöglichkeit.

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So! Das war’s erstmal. Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Anregungen und Ideen verschaffen.
Habt ihr bereits einen Blogplaner und nutzt keine der genannten Möglichkeiten? Dann los, erzählt mir, wie ihr plant! ;)

Egal wie ihr euren Blog plant, ich wünsche euch (weiterhin) viel Spaß dabei!

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7 Kommentare zu „Blogplaner – Wie plane ich am Besten?

  1. Hallöchen! :)
    Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich mache es ähnlich wie du und habe meine Blogplanung in mein Bullet Journal integriert. Ganz so optimal ist das zwar noch nicht alles organisiert, aber das ist ja sowieso meistens ein Lernprozess, finde ich. „Tägliches posten“ ist echt eine gute Idee für den monatlichen Tracker, das werde ich im Mai bestimmt auch mit einplanen. :)

    Gefällt 1 Person

    1. Hey! Sorry, für die verspätete Antwort. Mir fehlt aktuell leider ein wenig die Zeit dafür.
      Ich habe schon so viele Arten fürs Blogplanen ausprobiert, habe verschiedenste Listen eingebaut und wieder entfernt, sodass ich jetzt schon sagen würde, dass es so wie es jetzt ist, die perfekte Blogplanung für mich gefunden habe. Ich war noch nie so organisiert 😃
      Der Tracker fürs tägliche Posten ist quasi immer wie ein Arschtritt für mich. So klappt es auch mit regelmäßigen Beiträgen 🙊
      Viele Grüße, Jessica

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  2. Hey,
    vielen Dank für deine Übersicht!
    Ich bin was sowas angeht immer ein wenig zu verpeilt.
    Ich fang immer mit Notizheften und Listen an und führe sie dann nicht regelmäßig. Da muss ich echt mal dran arbeiten.
    Die Idee auch Kontaktadressen von Verlagen etc. an einem Ort zu sammeln, finde ich richtig gut.

    Liebe Grüße und hab eine schöne Woche
    Feli

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  3. Ich verwende eine Excel-Tabelle, in die ich alle Reziexemplare, Ansprechpartner und Deadlines eintrage. Problem ist nur, dass ich bisher nicht die angefragten Bücher eintrage, sodass ich von Zeit zu Zeit ganz überrascht bin, wenn ich plötzliche Post bekomme. Doof nur, wenn sich die Post plötzlich stapelt. Da muss ich mir noch was überlegen.

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