Rezension: Constellation – Gegen alle Sterne

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Constellation – Gegen alle Sterne  Claudia Gray • cbj (Random House) • 512 Seiten  ET 20.11.2017  ISBN 978-3-570-17439-5 (HC)  ISBN 978-3-641-19398-0 (eBook)  18,00€ (HC) • 13,99€ (eBook)
Hier kommt ihr zum Buch

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

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Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Klar ist aber, dass es ein wunderschönes Cover hat! Es wirkt auf Bildern nur halb so gut, wie es tatsächlich aussieht.

Den Einstieg in die Geschichte macht unsere Protagonistin Noemi. Sie stammt vom Planeten Genesis und landet später auf einem Raumschiff. Dort trifft sie Abel, eine Maschine und kommt ihm näher als gedacht.
Die Story beginnt leider etwas seicht und mir ist es relativ schwergefallen, über die ersten Seiten hinwegzukommen.
Doch das Durchhalten hat sich gelohnt und die Handlung hat nach und nach an Fahrt aufgenommen. Ich wurde also doch noch mit Spannung und einer abenteuerlichen Geschichte beglückt.

Noemi schien mir  anfangs etwas unsympathisch und ich wusste nicht so recht, was ich von ihr halten sollte. Sie ließ mich nicht hinter ihre Fassade schauen und wirkte recht distanziert. Im Verlauf der Story aber, kam sie aus sich heraus und entwickelte sich zu einer tollen, starken jungen Frau weiter.
Abel fand ich von Beginn an wirklich gelungen und super dargestellt. Er ist anders als die anderen Maschinen an Bord des Schiffes, er fühlt wie ein Mensch. Die Autorin hat ihm eine sehr angenehme Tiefe verliehen.
Die zu erwartende Romanze zwischen den beiden war mir einfach zu wenig. Ich würde mir wünschen, dass sie im nächsten Teil intensiver ausgebaut werden würde.

Dafür, dass sich der Anfang relativ gezogen hat, wurde das Ende doch sehr schnell abgefrühstückt. Dort hat mir das gewissen Etwas gefehlt und es kam so rüber, als wollte Gray das Buch einfach nur zu Ende bringen.

Claudia Gray hat mit Constellation – Gegen alle Sterne eine ordentliche Geschichte rausgebracht, die zu Beginn noch etwas hinplänkelt, dann aber immer spannender wird und mit Action und Abenteuer überzeugt.
Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen und hoffe, dass sie mich von Beginn an richtig packen wird.

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