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Rezension: Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen

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Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht – und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin.

„Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick? Mila sah von ihrem abgegriffenen Notizbuch hoch. Sie hatte versucht zu schreiben, aber sie hatte noch nicht viel zustande gebracht.“ – [Satz ein bis drei aus Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen]


Ich bin ein großer Fan der Umschlag-Gestaltung! Das Cover sprüht nicht nur so vor tollen Farben, es fühlt sich auch megamäßig an. Aber auch der Innenteil, genauer gesagt die einzelnen Kapitelanfänge, sind optisch richtig toll gestaltet!

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir generell sehr gut. Er ist sehr einfach, aber dennoch interessant, locker und  spannend. Die Autorin hat verstanden, bei den Beschreibungen nicht zu sehr ins Detail zu gehen, was beim Lesen sehr schnall langatmig werden könnte. Die Geschehnisse und die Umgebung – dieses faszinierende Setting in Frankreich – wurden perfekt dargestellt. Ich hatte stets ein klares Bild vor Augen, ohne dass ich mit zu vielen Informationen erdrückt wurde.
Vereinzelt haben mir aber etwas diese WOW!-Momente gefehlt. Spannende Szenen die mich völlig in den Bann gezogen haben, ich rechne auf einmal mit einem mega krassen Geschehnis und puff! – war auf einmal die Luft raus und die Szene, welche man noch viel besser hätte ausschmücken können, war vorbei. Diese Momente haben meinen Lesefluss dann arg gestört und ließen mich etwas enttäuscht zurück.

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Von unserer Protagonistin Mila weiß ich selbst jetzt noch nicht, was ich halten soll. Sie wirkte auf mich bis zum Ende sehr unecht und distanziert und viele ihrer Gedankengänge konnte ich in keinster Weise nachvollziehen.
Auch zu unserem männlichen Protagonisten Nicholas konnte ich leider keine tiefere Beziehung aufbauen. Er war mir einfach zu kühl und in sich gekehrt. Von den Nebencharakteren mal ganz zu schweigen.
Einzig und allein Eric war mir durchweg sympatisch. Er war der einzige mit dem ich wirklich mitgefiebert und gebangt habe.

„Schreiben wir, was ist, oder ist, was wir schreiben?“ – [Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen, S. 328]

Zum Ende hin nimmt die Handlung dann aber doch nochmal wahnsinnig an Fahrt auf und man inhaliert die Seiten quasi nur so weg.  Das letze Stück ist voller Spannung und bereitet eine riesen Vorfreude auf die Fortsetzung!

An Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen hatte ich von Beginn an sehr hohe Erwartungen, die leider nur mäßig erfüllt wurden. Das volle Potenzial wurde leider nicht vollends ausgeschöpft.
Trotz kleiner Schwächen ist dies aber ein schöner und unterhaltsamer Jugendroman, der mich pausenlos unterhalten hat.


Ein großer Dank geht an den Arena Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! Ich freue mich sehr darüber!

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2 Kommentare zu „Rezension: Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen

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