… „Das Einzige, was jetzt noch zählt“ – Agnès Ledig …

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„Das Einzige, was jetzt noch zählt“ – Agnès Ledig

 

INHALT:
Die (etwas andere) Geschichte von Roméo und Juliette. Als der junge, engagierte Feuerwehrmann Roméo nach einem Sturz aus dem achten Stock eines brennenden Hauses auf der Intensivstation aufwacht, begreift er rasch: Der Weg zurück ins Leben wird sehr lang sein. Zum Glück kümmert sich Juliette um ihn. Wann immer er die Hoffnung verliert, macht die Krankenschwester ihm mit einem aufmunternden Lächeln Mut. So bleibt es nicht aus, dass er langsam mehr für sie empfindet. Doch hinter ihrem Lächeln verbirgt Juliette ihren eigenen Kummer. Seit vielen Jahren versucht sie, schwanger zu werden – ohne Erfolg. Und das ist noch ihr kleinstes Problem: Laurent, ihr Lebensgefährte, verliert zunehmend die Beherrschung. Die Auswirkungen bekommt schließlich auch Roméo zu spüren.

 

REZENSION:
Direkt fällt das schöne Cover auf, welches meiner Meinung nach absolut modern und frisch gehalten ist. Es bezieht sich auch auf die Story. Man merkt es im späteren Leseverlauf.
Die Geschichte unserer zwei Protas Julliette und Roméo wird in einzelnen Abschnitten aus ihrer Perspektive erzählt.
Abwechslung bei den Kapitelübergängen bringen kurze Ausschnitte aus dem Tagebuch von Roméos kleiner Schwester Vanessa und Julliettes Großmutter Milou.
Natürlich denkt man bei Julliette und Roméo sofort an Shakespeares großes Werk.
Die Handlung im Buch erinnert zwar an manchen Stellen schon etwas an das Stück „Romeo und Julia“, dennoch ist „Das Einzige, was jetzt noch zählt“ eine komplett eigene Geschichte, mit eigener Handlung.
Durch den lockeren Schreibstil bin ich quasi durch die Seiten geflogen. Die angenehm kurzen Kapitel schaffen es, genügend Spannung aufzubauen und den Leser an die Geschichte zu fesseln.
Es gab vereinzelte Stellen, die für meinen Geschmack unnötig in die Länge gezogen wurden und etwas kürzer hätten ausfallen können. Dies ist aber nicht so wichtig, weil diese Stellen durch andere schönen Momente wett gemacht werden.
Im Buch werden diverse Themen behandelt, wie zum Beispiel Abtreibung und Misshandlungen in der Beziehung. Keine leichte Kost, aber die Autorin hat diese schwierigen Themen wirklich super dargestellt. Man fühlt mit, aber ohne dass man ein zu schweres Bedrückungsgefühl bekommt.
Mich berühren die Schicksale der beiden sehr. Roméo, der fitte und agile Feuerwehrmann, der plötzlich auf der Intensivstation aufwacht und nicht mal mehr die Augen öffnen kann.
Und Julliette, die in ihrem eigenen Leben gefangen ist. Mit einem sie sehr schlecht behandelnden Freund. Doch das Schicksal hat noch etwas mit ihnen vor…

 

FAZIT:
„Das Einzige, was jetzt noch zählt“ ist ein sehr bewegender Roman mit toller Romantik, der zeigt, dass man auch in den härtesten Situationen versuchen muss, sich durch zu kämpfen. Der Autorin Agnès Ledig ist hiermit ein wirklich tolles Buch gelungen.weiser-hintergrund_20170109221821878

 

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