„Das Seehaus“ – Kate Morton

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🌸💦» REZENSION «💦🌸

„Das Seehaus“ von Kate Morton
Inhaltsangabe:

 
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

 
Rezension:
Da ich ja so auf schöne Cover stehe, muss ich erstmal sagen, wie toll dieses Cover ist.
Wie hübsch dieses Herrenhaus doch in Szene gesetzt wurde, mit dem See und den schönen Blumen.
Wie es ja so typisch ist bei Büchern von Kate Morton, spielt auch dieses Buch in mehreren Zeitepochen. Wir erfahren aus dem Jahre 1913 wie Alice Mutter Eleanor Edevane ihre Jugend erlebt hat, Alice Zeit auf Loeanneth erleben wir 1932 und 1933. In den Kapiteln die in der Gegenwart spielen, also 2003, rätseln wir mit der Polizistin Sadie mit, die die Geschehnisse und Geheimnisse des verfallenden Herrenhauses aufdecken will.
Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Jahr benannt, so das man ja eigentlich wissen müsste, dass das, was jetzt passiert in dem und dem Jahr stattfindet. Aber mitten in so einem Kapitel geschieht noch ein zusätzlicher Zeitwechsel. Völlig unerwartet und überraschend, was mich sehr verwirrt hat.
Für mich war es etwas schwierig, allen handelnden und erzählenden Personen zu folgen und sie zu verstehen, weil man einfach mit so vielen Informationen erschlagen wird und man einfach keine Zeit dafür findet, diese erstmal zu verarbeiten und zu verinnerlichen, weil direkt schon die nächsten Infos auf einen warten.
Es waren schlichtweg einfach zu viele Wechsel der Sichtweisen.
Positiv fand ich, dass man gar nicht drum herum kam, beim Lesen mitzurätseln, um sich seine eigene Meinung über den Jahrezente zurückliegenden Vermisstenfall zu bilden. Ich war stets auf der Suche nach Hinweisen, die zur Lösung des Rätsels führten. Stück für Stück setzten sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen.
Kate Morton schaffte es, das Anwesen der Familie Adevane zum Leben zu erwecken, sodass man das Haus mit seinem großen See und den weiten Gärten quasi genau vor sich sieht.
Ich muss zugeben, dass ich vereinzelte Seiten ungelesen überblättert habe (z.B. die Jugend der Mutter), weil diese Stellen für mich einfach uninteressant und langatmig waren.
Erst weit nach der Hälfte kam dann die seit Beginn erhoffte Spannung auf. Leider eindeutig zu spät.

 
Fazit:
Ich fand die Grundidee von „Das Seehaus“ sehr interessant. Der Klappentext hatte mich sofort interessiert und angesprochen. Aber aus den schon aufgeführten Gründen, hat es mich einfach nicht mitgerissen. Die Handlung war mir zu langatmig und hat mich nicht gefesselt.
Hätte man einige Stellen kürzer gehalten, hätte es alles schon ganz anders aussehen können. Kurz und knapp: Ein paar Seiten weniger hätten nicht geschadet.
Dies war mein erstes Buch von Kate Morton, aber – so befürchte ich – auch vorerst mein letztes.

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